Über uns

Leo Wittner aus Gramatneusiedl und Maria Patera aus Schwechat „erfanden“ die Camerata Carnuntum, ein symphonisches Orchester mit dem Anspruch, Werke der Klassik und der Romantik in hoher künstlerischer Qualität in der Region Carnuntum aufzuführen. Zur Zeit musizieren etwa 50 Musikerinnen und Musiker jedes Alters (ausgebildet durch Musikschulen, -vereine und Musikuniversitäten) gemeinsam und realisieren sowohl Orchester- als auch Kammermusikkonzerte in der Region.

Die Erschaffung des Orchesters 2013 war nicht eine Schöpfung aus dem Nichts, sondern eine lange evolutionäre Entwicklung von etwa 30 Jahren. Leo, ein begeisterter Musiker, lernte Klarinette in der Jugend, gründete das Klarinettenensemble „Claronicum“, das er in seinem „Wintergarten“ beherbergte.

 

Mehr

Dieser Wintergarten bietet Platz für etwa 100 Personen und war und ist Schauplatz (Hörplatz) für unzählige Konzerte. Leos Traum, auch symphonische Werke aufzuführen, war nur durch die Hinzunahme von Streichinstrumenten möglich. Woher aber nehmen? Die gabs erst, als Maria Patera, Musikpädagogin in der Musikschule Südheide, auf den Plan trat. Es war ihre Leistung, Kollegen und begabte Schüler aus dem Schulbereich mitzubringen.

Über die Jahre kamen mehr und mehr engagierte Musikerinnen und Musiker zum Orchester hinzu und begeisterten das Publikum mit professioneller Darbietung und großer Spielfreude. Große Werke der Weltliteratur, wie z.B. Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ oder Dvoraks Symphonie aus der neuen Welt oder die Operngala in Eisenstadt konnten bereits sehr erfolgreich realisiert werden. Leo, ein rastloser Ideenspender, der aber auch mit Energie seine Ideen realisiert, suchte auch die Zusammenarbeit mit den Chören der Region, wie z.B. den Projektchor „Neusiedlersee“ unter der Chorleitung von Josef Kaintz.

Während Leo weiterhin der musikalische Leiter des Orchesters ist, hat die Obfrauschaft mit Beginn 2017 von Maria auf Thessa Habeler gewechselt. Thessa ist ebenfalls Geigerin. Maria widmet sich verstärkt ihren künstlerischen Aktivitäten, bleibt dem Orchester aber dankenswerterweise als Konzertmeisterin erhalten.

Der vorläufige Höhepunkt des Orchesters auf dem Weg zur Unsterblichkeit ist die Einladung Ende 2017 nach China, wo etwa 10 Konzerte in allen Himmelsrichtungen angesetzt sind.