Das war die Klassik im Stadl

Vor ausverkauftem Stadl bot die Camerata Carnuntum am 28. Juni ein fulminantes Konzertprogramm, u. a. mit Beethovens 5. Symphonie.

Der Hausherr, Gerhard Schmidt, und besonders seine Frau Renate umsorgten nicht nur die Konzertbesucher, sondern auch alle mitwirkenden Musiker mit Speis und Trank, Labsal bei der sehr sommerlichen Temperatur.

In den diversen Ansprachen wurde immer wieder auf die freundliche, offene, familiäre Atmosphäre dieses Weingutes hingewiesen, ein wesentlicher Grund für beherztes Musizieren, und ein gewaltiger Anreiz für die Camerata Carnuntum, wiederzukommen.

Gepfiffene Zeitzonen

iFlautisti – 4 junge, beherzte Damen – spielten mit bewundernswerter Exaktheit und unglaublicher Intonationssicherheit auf einem Repertoire von etwa 25 Blockflöten jedes Kalibers Flötenquartette von der Barockzeit bis ins 20. Jhdt. Reizvoll ein Stück für vier afrikanische Kuhhörner oder eine Toccata für Alt-, Bass-, Kontrabass- und Subkontrabassflöte. Begeisterter Applaus der leider nur spärlichen Besucher.